Bildung für Krampnitz.
Grundschule
Die erste Grundschule in Krampnitz besteht aus einem Neubau und zwei modernisierten Bestandgebäuden, welche sich im östlichen Bereich des Quartiers befinden. Neben der Grundschule, welche Platz für 600 Schulkinder bietet, gibt es auf dem Grundschulcampus Horträume sowie Räumlichkeiten für eine Kindertagesstätte mit 160 Kitaplätzen. Ein Angebot für die Kindertagesbetreuung wird bedarfsgerecht mit dem Einzug erster Familien in Krampnitz geschaffen und fortlaufend weiterentwickelt. Die Eröffnung der Grundschule in Krampnitz mit Hort soll zum Schuljahresbeginn 2026/2027 erfolgen.
Förderung

Die Grundschule in Krampnitz wird im Rahmen des Programms „Nationale Projekte des Städtebaus“ mit Fördermitteln in Höhe von vier Millionen Euro durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert. Sie entsteht nach Plänen der Architekturbüros AFF Architekten und Birgit Hammer Landschaftsarchitektur. Weitere Projekte in Krampnitz, welche von externen Fördergelder ermöglicht werden, finden Sie hier.
Architektur
Die Architektur des Schulcampus bindet auf moderne Weise die zwei historischen Bestandsgebäude ein und schafft somit einen attraktiven Campus, welcher Platz für Sport, Spiel und Lernen bietet. Die großflächigen Fensterfronten ermöglichen einen weitläufigen Blick zwischen Innen und Außen und verknüpfen somit den offenen Außenraum mit den Lernräumen.
Die Lernlandschaften befinden sich in sechs sogenannten Clustern, die jeweils über Klassenräume, Gruppenräume, Lehrerzimmer und Horträume verfügen. Damit ist auch eine Ganztagsbetreuung am Krampnitzer Grundschulcampus realisierbar.
Zudem werden bei dem Projekt unter Einbeziehung innovativer Lösungen aus den Bereichen Wärme- und Energieversorgung die Ziele des städtischen „Masterplan 100% Klimaschutz bis 2050“ umgesetzt. So werden beispielsweise Photovoltaik- und Solarthermieanlagen für die Stromerzeugung, Raumheizung und zur Warmwasserbereitung genutzt sowie Energie mittels Wärmepumpen aus der Abluft von Lüftungsanlagen gewonnen. Der Anteil selbst erzeugter regenerativer Energien liegt damit in der energetischen Jahresbilanz des Neubauteils der Schule bei rund 40 Prozent.