Krampnitz bekommt einen Park mit Rhythmusgefühl

12.12.2022

Der Krampnitzer Randpark nimmt Form an und soll einen Übergangsraum zwischen Stadt und Natur darstellen.

Die Pläne für ein robustes und mitwachsendes Parksystem wurden vorgestellt.
Gemeinsam mit dem Potsdamer Beigeordneten für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Bernd Rubelt, hat der Entwicklungsträger Potsdam am 12. Dezember 2022 die Planungen für den ersten Krampnitzer Park vorgestellt. Dieser soll das neue Stadtquartier an drei Seiten mit einer Fläche von rund 11,5 Hektar umrahmen. Als urbaner Grünzug vereint der Park künftig Angebote für Spiel, Sport und Bewegung sowie Räume für Erholung und produktive Nutzungen, beispielsweise gemeinschaftliches Gärtnern. Die Pläne für den Park sind das Ergebnis eines durch den Entwicklungsträger Potsdam ausgelobten Ideen- und Realisierungswettbewerbes, in dem sich das federführend durch die Atelier Loidl Landschaftsarchitekten Berlin GmbH erarbeitete Konzept durchgesetzt hat.

„Die Potsdamer Parks sind Aushängeschilder unserer Stadt und ich freue mich, dass nun ein weiterer hinzukommt. Das Konzept für den Krampnitzer Randpark berücksichtigt die Herausforderungen unserer Zeit, indem es der wachsenden Stadt einerseits und den Anforderungen an den Erhalt sensibler Naturräume andererseits gerecht wird“, so Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt. „Die Pläne für den Park verdeutlichen zudem den Ansatz der integrierten Stadtplanung, den wir in Krampnitz verfolgen. Mit der Entwicklung des Stadtquartiers wachsen von Beginn an nicht nur soziale Infrastruktureinrichtungen wie Kitas und Schulen, sondern auch die öffentlichen Freiflächen des neuen Stadtteils heran.“

„Das heute vorgestellte Konzept für den Randpark antwortet nicht nur auf die Frage, wie wir das Nebeneinander zwischen Stadtquartier und Döberitzer Heide gut organisieren, sondern gibt auch eine überzeugende Antwort darauf, wie mit den verschiedenen Entwicklungsstufen von Krampnitz umzugehen ist“, sagte Bert Nicke, Geschäftsführer des Entwicklungsträgers Potsdam. „Der Randpark soll vielfältige Funktionen, beispielsweise als Übergangsraum zwischen Stadt und Natur oder als Raum für Sport und Freizeit, erfüllen. Mit diesem zukunftsweisenden Konzept wird es uns gelingen die sensiblen Naturbereiche der Heide zu schützen und den Krampnitzer*innen gleichzeitig eine hohe Aufenthaltsqualität zu bieten.“

Der Siegerentwurf führte seinen Hauptweg geschickt durch den in seiner Grundfigur linearen Randpark hindurch. Mit dem rhythmischen Vor- und Zurückspringen des Weges und dem Aufgreifen ortstypischer Landschaftsmotive – das Luch im Osten, die Heide im Norden und die Feldflur im Westen – entstanden facettenreiche Räume für vielfältige Nutzungen und Funktionen. Der Entwurf sah zudem eine rund 13 Hektar große Übergangszone vor, die wie ein Puffer zwischen dem Randpark und der Döberitzer Heide lagen und dafür sorgten, dass Flora und Fauna in sensiblen Naturbereichen auch zukünftig nicht von Menschen gestört werden.

Der Wettbewerb, in dessen Rahmen interdisziplinäre Teams mit Landschaftsarchitekten und Freiraumplanern Konzepte für den Krampnitzer Randpark entwickeln sollten, startete im März 2022. Die mit externen Expert*innen sowie Vertreter*innen der Potsdamer Stadtverwaltung und des Entwicklungsträgers Potsdam besetzte Jury kürte im September 2022 aus fünf eingereichten Entwürfen drei Preisträger. Neben dem Siegerentwurf wurden die Entwürfe der Büros bbzl – böhm benfer zahiri landschaften städtebau architketur (Berlin, 2. Platz) und WES GmbH LandschaftsArchitektur (Hamburg/Berlin, 3. Preis) ausgezeichnet.

Alle Beiträge des Wettbewerbes waren vom 12. Dezember 2022 bis zum 5. Januar 2023 am Bauzaun des Block III, vis-à-vis des Obelisken am Alten Markt, ausgestellt und konnten dort jederzeit besichtigt werden.

Pressemitteilung  Krampnitz bekommt einen Park mit Rhythmusgefühl

Visualisierung Krampnitz Randpark