Nachhaltiges Quartier mit umweltgerechtem Mobilitätskonzept 
– Effizient, emissionsarm, nachhaltig: Krampnitz wird zum autoarmen Quartier mit kurzen Wegen.

Kurze Wege, Vorrang für Rad- und Fußverkehr und der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs sind die Grundlage für das umweltgerechte Mobilitätskonzept in Krampnitz, das den urbanen Straßenräumen ihren ursprünglichen Wert zurückgibt. Angebote für Elektromobilität und Carsharing sorgen zusätzlich dafür, dass die Menschen, die hier wohnen werden, nicht auf ein eigenes Auto angewiesen sind.

Optimale Anbindung von Krampnitz

Eine zentrale Rolle im Mobilitätskonzept spielt die Anbindung von Krampnitz an das Potsdamer Zentrum durch die Verlängerung der Tram 96, die aktuell am Campus Jungfernsee endet. Damit die Menschen künftig schnell und unkompliziert in die Innenstadt und wieder zurückkommen, wird die Tramlinie vom Potsdamer Zentrum nach Krampnitz und perspektivisch bis nach Fahrland verlängert. Innerhalb des Quartiers soll die Straßenbahn drei Haltestellen anfahren. Die Planungen zur Weiterführung der Tramlinie 96 in Richtung Norden laufen bereits auf Hochtouren. Als Verbindung nach Berlin dient die bereits existierende Busroute über Groß Glienicke nach Berlin Spandau. Darüber hinaus soll dem Brandenburger Landesnahverkehrsplan zufolge ab Dezember 2022 eine Direktverbindung vom Bahnhof Marquardt nach Berlin Gesundbrunnen über Berlin Spandau bestehen. Der Bahnhof Marquardt, der selbst zur Mobilitätsdrehscheibe ausgebaut werden soll, wird von Krampnitz aus sowohl per Fahrrad als auch per Bus erreichbar sein.

Der Anschluss von Krampnitz an die umliegenden Städte und Ortschaften erfolgt im Osten über die B2 (Potsdamer Chaussee) und im Südwesten über die Ketziner Straße. Durch die veränderte Straßenführung der B2 wird eine direkte Verbindung zum Ufer des Krampnitzsees möglich. Das macht Krampnitz als Ausflugsziel auch für Auswärtige attraktiv.
 

Nachhaltige Mobilitätsangebote

  • Infrastruktur für E-Mobilität 
  • Car- und Bikesharing 
  • Fußgängerfreundliche Gestaltung 
  • Dezentrale Quartiersgaragen 
Mobilität

Durch innovative Mobilitätsangebote sind die zukünftigen Bewohner von Krampnitz nicht auf ein eigenes Auto angewiesen.

Nachhaltige Verkehrsentwicklung

Innerhalb von Krampnitz erfolgt die wichtigste Verkehrserschließung über den Alleenring als Orientierungsgeber. Parallel zum Zentralpark verlaufen zwei Ost-West-Verbindungen, die den denkmalgeschützten Ostteil und das Entree an der B2 mit dem neuen Westteil und dem Stadtplatz verbinden. Entlang des Alleenrings wird es Tram- und Bushaltestellen geben, um alle Bereiche von Krampnitz an den öffentlichen Nahverkehr anzubinden und die einzelnen Teilquartiere miteinander zu verknüpfen.

Gute Erreichbarkeit zu Fuß und mit dem Fahrrad

Damit möglichst viele der alltäglich anfallenden Wege mit dem Rad zurückgelegt werden können, orientiert sich die Infrastruktur stark am Fahrrad. Ein dichtes Radwegenetz inklusive eines Radschnellwegs in die Potsdamer Innenstadt sollen den Gebrauch des eigenen Autos seltener machen. Durch die Gestaltung des Verkehrsraumes in Krampnitz als „Walkable City“ – das schließt eine gut ausgebaute soziale Infrastruktur sowie ausreichend Angebote zur Grundversorgung vor Ort ein – wird der Fußverkehr in den Mittelpunkt des Mobilitätskonzepts gerückt. Breite Gehwege und viel Grün in den Straßenräumen steigern die Attraktivität von Fuß- und Radverbindungen. Vor allem Kinder und Jugendliche, ältere Menschen sowie Menschen ohne eigenes Auto profitieren davon. 

Streckenplan

Strukturelle Voraussetzungen für E-Mobilität

Die strukturellen Voraussetzungen für nachhaltige Mobilitätsangebote werden von Beginn an mitgeplant: Im Quartier verteilte Mobilitätshubs mit Angeboten für Car- und Bikesharing sowie der notwendigen Ladeinfrastruktur für E-Mobilität sollen künftig zum Krampnitzer Stadtbild gehören und attraktive Alternativen zum motorisierten Individualverkehr schaffen. 

Quartiersgaragen statt Stellplätze

Für ein fußgängerfreundliches Wohn- und Lebensumfeld mit verbesserter Aufenthaltsqualität wird der Straßenraum in Krampnitz autoarm gestaltet. Der Stellplatzschlüssel von 0,5 Parkplätzen je Wohneinheit entspricht der in der Potsdamer Stellplatzsatzung festgesetzten Untergrenze. Anstelle konventioneller straßenbegleitender Parkplätze stehen sieben Quartiersgaragen mit rund 3.500 Stellplätzen zur Verfügung. Ausnahmen bilden straßenbegleitende Stellplätze für mobilitätsbeschränkte Personen und Zonen für Kurzzeitparken, Carsharing sowie das Be-/Entladen, Ver-/Entsorgung und Liefern entlang der Straßen. Die Quartiersgaragen entstehen entlang des Alleenrings im gesamten Quartier, sodass die maximale Entfernung einer Wohnung zur Quartiersgarage maximal 300 Meter beträgt.

 

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Website akzeptieren Sie Cookies. Mehr erfahren