Innovatives Energiekonzept für Krampnitz – Für ein klimaneutrales Quartier CO2-neutral und fossilfrei.

Am Klimaschutz soll in Krampnitz kein Weg vorbeiführen. Das Energiekonzept der Energie und Wasser Potsdam (EWP) für Krampnitz kombiniert dafür Bewährtes mit Innovationen und setzt dabei konsequent auf erneuerbare Energien. Die Menschen, die zukünftig hier leben werden, sollen von Anfang an flächendeckend CO2-neutral mit Energie versorgt werden – und das zu möglichst verbraucherfreundlichen Preisen. Dem trägt das innovative Energiekonzept der EWP konsequent Rechnung. Wichtiges Prinzip: Die Energie wird vor Ort bedarfsgerecht CO2-neutral erzeugt, über kurze Wege verteilt und damit optimal ausgenutzt. Weite Transportwege aus zentralen Erzeugeranlagen werden vermieden und damit einhergehende Wärmeverluste drastisch reduziert.

Visualisierung des Energiekonzepts der Energie und Wasser Potsdam

Klimaneutral erzeugte Wärme und Wärmeversorgung

Zentrales Element der Wärmeversorgung wird ein lokales Niedrigtemparatur-Nahwärmenetz mit weniger als 50°C Vorlauf- und 30°C Rücklauftemperatur. Damit lassen sich Wärmeverluste im Netz reduzieren und regenerative Energiequellen wie Solarthermie, Erdwärme oder Abwasserwärme leicht integrieren. 
 
Zu den Vorzügen des Energiekonzepts gehört, dass sich die Erzeugerleistung modular ausbauen und damit dem Bedarf leicht anpassen lässt. Außerdem ermöglicht das System die sogenannte Sektorkopplung, also die Nutzung von Überschussstrom aus der Region zur Erzeugung grüner Wärme („Power-to-Heat“).

Energiekonzept

Energiezentrale
3 Blockheizkraftwerke basierend auf Kraft-Wärme-Kopplung erzeugen neben Wärme auch einen Großteil des benötigten Stroms; Die Belieferung der BHKWs erfolgt mit Biogas; Deckung des Spitzenbedarfs durch Heizkessel
Solarthermie
Zusätzliche Wärmeversorgung durch eine Solarthermieanlage
Wärmespeicher
Unterstützt optimale Fahrweise der Blockheizkraftwerke durch Glättung der Bedarfsspitzen; Auch Erzeugerspitzen der Solarthermie können damit besser in das Wärmenetz integriert werden
Erdwärme
Wärmepumpen nutzen den Untergrund und/oder das Grundwasser als regenerative Wärmequelle (Geothermie)
Abwasserwärmerückgewinnung
Ein weiterer Bestandteil des Erzeugungsmixes ist eine Abwasser-Wärmepumpe, die im neuen Hauptpumpwerk am Westrand des Entwicklungsgebietes Wärme aus Abwasser gewinnt und ebenfalls in das Nahwärmenetz speist
Photovoltaik
Unterstützung der Stromerzeugung des neuen Stadtteils durch dezentrale, auf den Gebäudedächern installierte Photovoltaikanlagen
Energie
Krampnitz bietet vielversprechende Chancen für eine klimaneutrale Energieversorgung zu verbraucherfreundlichen Preisen und setzt konsequent auf erneuerbare Energien

Nachhaltige Mobilität

Im Sinne eines klimafreundlichen Stadtquartiers spielt auch das Thema Mobilität bei der Planung eine wichtige Rolle.

Das ehemalige Heizhaus in Krampnitz beherbergt künftig die Energiezentrale des neuen Quartiers.

Reaktivierung und Neunutzung des ehemaligen Heizhauses

Das Herzstück der Energieversorgung bildet das ehemalige Heizhaus im Nordosten des Entwicklungsbereiches, in dem die Energiezentrale von Krampnitz entstehen soll. Dort, wo früher zwei Kohleheizkraftwerke notwendig waren, wird eine innovative Energiezentrale die Versorgung des Quartiers übernehmen. 

Folgende Anlagen werden in dem ehemaligen Heizhaus untergebracht:
·     Blockheizkraftwerke (BHKW)
·     Wärmepumpen zur Nutzung von Erdwärme (Geothermie)
·     Elektrodenkessel („Power-to-Heat“)
·     Spitzenlastkessel 

Die neue Energiezentrale wird mit neuesten mess- und steuerungstechnischen Elementen ausgestattet, die einen bedarfs- und marktorientierten Betrieb ermöglichen.

Strom vom eigenen Hausdach

Die Stromerzeugung des neuen Stadtteils wird durch dezentrale, auf den Gebäudedächern installierte Photovoltaikanlagen unter­stützt. Interessierte Mieter können dann den Strom vom eigenen Hausdach nutzen.

Energie

Krampnitz bietet vielversprechende Chancen für eine klimaneutrale Energieversorgung zu verbraucherfreundlichen Preisen und setzt konsequent auf erneuerbare Energien.

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